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Verantwortungsbewusstes Spiel
Ziel
1. MANDAPLAY bemüht sich, sich und seine Spieler durch Präventionsmaßnahmen vor Spielmissbrauch und Spielsucht zu schützen.
2. Glücksspiele sind eine Form der Unterhaltung, die den Meisten keine Probleme bereitet. Es gibt jedoch einen kleinen Anteil Spieler, die spielsuchtgefährdet sind.
Anzeichen
Wie bei Alkohol und Drogen besteht auch bei Glücksspielen eine gewisse Suchtgefahr. Es geht dabei nicht um eine einmalige Pechsträhne, Spielsucht zeichnet sich vielmehr dadurch aus, dass man regelmäßig Geld verliert. Spielsucht kann zudem auch psychologische, materielle, soziale und berufliche Schäden verursachen. Bei Männer tritt Spielsucht meistens ab der Pubertät auf, bei Frauen später.
3. Dieses Verhalten entwickelt sich normalerweise aus gelegentlichem Spiel zu gewohnheitsmässigem Spiel. Das Bedürfnis zu spielen wird so groß, dass es nur durch noch mehr spielen gestillt werden kann. Höhere Einsätze und persönliche Risiken kommen ins Spiel und Familie und Arbeit werden vernachlässigt.
Prävention
4. Die Spielsuchtprävention ist eine große Herausforderung und nicht immer erfolgreich. Spieler, die spielsuchtgefährdet oder suchtgefährdet sind, sollten sich beraten lassen. Personen, in deren nahen Verwandtschaft Spielsucht vorkommt, sind besonders gefährdet und sollten speziell vorsichtig sein.
5. Lesen Sie die folgenden Fragen sorgfältig durch. Treffen Sie auf Sie zu?
(i) Haben Sie jemals Ihre Arbeit versäumt, um spielen zu können?
(ii) Hat Ihnen das Spielen schon häusliche Mißstimmungen gebracht?
(iii) Hat Ihr guter Ruf durch das Spielen gelitten?
(iv) Haben Sie nach dem Spielen schon einmal Gewissensbisse verspürt?
(v) Haben Sie schon einmal in der Erwartung gespielt, mit dem Spielgewinn Schulden zu bezahlen oder andere finanzielle Probleme zu lösen?
(vi) Haben Ihr Ehrgeiz und Ihre Leistungsfähigkeit durch das Spielen gelitten?
(vii) Wollen Sie einen Spielverlust so schnell wie möglich zurückgewinnen?
(viii) Haben Sie nach einem Spielgewinn den starken Drang weiterzuspielen, um noch mehr zu gewinnen?
(ix) Haben Sie schon oft Ihren letzten Pfennig verspielt?
(x) Haben Sie schon einmal Geld geliehen, um spielen zu können?
(xi) Haben Sie schon einmal etwas verkauft, um spielen zu können?
(xii) Haben Sie nur widerstrebend ‘Spielgeld’ für alltägliche Ausgaben verwendet?
(xiii) Haben Sie Ihr eigenes Wohlergehen und das Ihrer Familie durch das Spielen vernachlässigt?
(xiv) Haben Sie schon einmal länger gespielt, als Sie eigentlich wollten?
(xv) Haben Sie im Spiel schon einmal Sorgen und Ärger vergessen wollen?
(xvi) Haben Sie Ihr Spiel schon einmal auf ungesetzliche Weise finanziert oder an eine solche Möglichkeit gedacht?
(xvii) Hat das Spielen bei Ihnen Schlafstörungen verursacht?
(xviii) Entsteht bei Ihnen nach Auseinandersetzungen, Streit, Enttäuschungen oder Frustrationen der starke Wunsch zu spielen?
(xix) Haben Sie schon einmal das Verlangen gehabt, anläßlich glücklicher Ereignisse in Ihrem Leben 'zur Feier des Tages' ein paar Stunden spielen zu gehen?
(xx) Ist Ihnen schon einmal bewußt geworden, daß Sie sich mit dem Spielen selbst zerstören?
6. Wir empfehlen Ihnen, Hilfe zu suchen oder eine der folgenden Organisationen zu kontaktieren, wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten konnten.
- Global Gambling Guidance Group – www.gx4.com
- Gordon House Therapy Services - www.gordonhouse.org.uk
- Gambling Therapy – www.gamblingtherapy.org
- GamCare - www.gamcare.org.uk
MANDAPLAY: Interne Maßnahmen und Bestimmungen
7. MANDAPLAY nimmt seine Verantwortung ernst und bekämpft das Problem Spielsucht auf folgende Weise:
(i) Unsere Angestellten werden auf spielsüchtige Spieler sensibilisiert und ergreifen die notwendigen Maßnahmen wenn Sie einen minderjährigen oder spielsüchtigen Spieler erkennen.
(ii) Die Spieler können mit einer Anfrage an MANDAPLAY ihre Mitgliedschaft rückgängig machen und ein Seitenverbot erwirken.
(iii) Wir beugen das Spiel Minderjähriger mit Identifikationsverfahren und Alterskontrollen vor.
(iv) Auf Anfrage entfernen wir die E-Mailadresse von Spielern von der MANDAPLAY-E-Mailliste.
8. In Übereinstimmung mit seiner Richtlinie für Verantwortungsbewusstes Spiel haben die Spieler bei MANDAPLAY die Möglichkeit, ihre Einsätze zu limitieren. Sie können dies mit einer schriftlichen oder elektronischen Nachricht an MANDAPLAY tun. Wir bieten unseren Spielern folgende Limiten:
(a) für den Betrag, den ein Spieler während in einer bestimmten Zeitspanne setzen kann.
(b) für die Verluste, die ein Spieler während einer bestimmten Zeitspanne erleidet.
(c) für die Spieldauer eines Logins.
(d) oder ein Auschluss des Spielers von den Spielen für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit.
9. Spieler, die sich ein Limit gesetzt oder einen Auschluss verlangt haben, können dies durch eine schriftliche oder elektronische Nachricht an MANDAPLAY ändern oder widerrufen.
10. Die Forderung nach der Erhöhung oder Aufhebung einer Limite oder nach der Reduzierung eines Auschlusses wird sieben Tag nach Erhalt der Forderung durch MANDAPLAY umgesetzt. Die Forderung nach der Reduzierung eines LImits oder Erweiterung des Auschlusses wird umgehend nach Erhalt der Forderung durch MANDAPLAY umgesetzt.
11. MANDAPLAY darf keinen Einsatz von einem Spieler akzeptieren, der dem vom Spieler selbstgesetzten Limit oder Auschlussby zuwiderhandelt.
12. MANDAPLAY darf, aufgrund interner Richtlinien und Kontrollen sowie durch die Gesetzgebung des maltesischen Staats, Spielern keine Form von Darlehen oder Gutschrift geben.